Jahre 1891 Inhaber ist, und 1896 erfolgte die Verlegung der Fabrikation nach dem neuerbauten Fabrikgrundstücke in Schönau. Als Specialitäten werden in dem der Neuzeit entsprechend eingerichteten Betriebe Spinn- und Spulmaschinen, sowie Weifen für alle Gespinnste hergestellt, die sich eines flotten Absatzes erfreuen. Interessenten wird ein Katalog der Erzeugnisse gern verabreicht.
Diese Fabrik ist an der Augustusburgerstrasse gelegen und wurde bereits im Jahre 1873 erbaut. Die Firma Petschke & Glöckner, Maschinenfabrik, ging dann 1892 auf die Kommanditgesellschaft Petschke & Glöckner, Werkzeugmaschinenfabrik, über, letztere wurde im Jahre 1896 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.
Durch die gute Beschaffenheit der Erzeugnisse stieg die Produktion des Werkes, begünstigt durch eine vorteilhafte Konjunktur in der Werkzeugmaschinenbranche, seit 1896 ungemein, obgleich keine Neubauten vorgenommen wurden.
Die Fabrik mit ihrem circa 600 Quadratmeter grossen Areal ist ganz in der Nähe des Stadtcentrums gelegen und ist auch noch sehr erweiterungsfähig.
Es werden als Spezialitäten gefertigt: Support-, Leitspindel- und Plandrehbänke,
: Chemnitz am Ende des XIX Jahrhunderts in Wort und Bild. Körner & Lauterbach, Chemnitz ca. 1900, Seite 165. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Chemnitz_am_Ende_des_XIX_Jahrhunderts_in_Wort_und_Bild.pdf/173&oldid=- (Version vom 27.6.2025)