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sind in der verflossenen Nacht gestohlen worden – vier! –, und der Dieb war ein sehr schlanker Mann von über Mittelgröße mit zierlichen Füßen. An der Linken trug er drei Ringe, rechts einen Ehering. – Wenn man uns Brieftauben stiehlt[1], will man uns eilige geheime Nachricht besonderer Art zukommen lassen. Wir werden die Tauben also jeden Morgen zählen müssen, auch am Tage. Ich nehme an, diese Brieftaubenpost wird uns zu einem neuen Problem verhelfen. Augenblicklich leiden wir ja etwas unter Sommerflaute, was nie guttut, denn Leute wie wir brauchen das Stimulans eines Abenteuers genau so wie der Börsenjobber die Aufregungen der Kursschwankungen.“

Worauf ich ihm Frau Ottis Brief gab …

„Bitte … Das Abenteuer ist schon da, lieber Harald.“





  1. Vorlage: stieht
Empfohlene Zitierweise:
Max Schraut: Dämon Chanawutu. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1928, Seite 9. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:D%C3%A4mon_Chanawutu.pdf/9&oldid=- (Version vom 31.7.2018)