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3. Kapitel.
Die Depesche.

Hühnerbrühe und Zigarre hatten geschmeckt. Dann war ich im Sessel wieder eingeschlafen …

Erwachte … Ein Blick nach der Standuhr: zwölf Uhr mittags! Ein Blick nach dem Schreibtisch: Harald telephonierte. Also hatte das Schrillen des Telephons mich geweckt!

Ich hörte: „Bitte, meine Gnädige, ich bin daheim … Wenn Sie also vielleicht sofort Ihre Dienstboten entfernen wollen … Wir sind in einer halben Stunde bei Ihnen …“

Er legte den Hörer weg, drehte sich um und nickte mir zu: „Lia Manara war’s, mein Alter! Ihr find verschiedene Juwelen gestohlen … Sie ist erst gestern aus dem Nordseebade Borkum zurückgekehrt … Da fand sie ihr geheimes Wandfach leer. Und die Beschreibung der fehlenden Kleinodien paßt genau auf die vier Stücke, die jetzt dort in unserem Tresor ruhen. Lia wünscht nicht, daß ihre Zofe und ihre Köchin von dem Verlust etwas erfahren. – Also – – Aufbruch …!! Du fühlst dich doch frisch genug?“ –

Lia Manara wohnte im ersten Stock eines der villenartigen neuen Häuser am Fehrbelliner Platz, wo die helle

Empfohlene Zitierweise:
Max Schraut: Dämon Rache. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1926, Seite 17. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:D%C3%A4mon_Rache.pdf/17&oldid=- (Version vom 31.7.2018)