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Pis Beinen jene von Black aus dem Wasser gefischte Aluminiumbüchse[1], in der ein Zettel gelegen hatte mit einer mir unleserlichen, unverständlichen Inschrift.

Die Büchse hatte ich in der Hütte hinter einem Herdstein versteckt gehabt und zuletzt nicht mehr beachtet.

Nun schien Kosimo sie gefunden zu haben, war von Pi beim Studium des Zettels überrascht worden.

Der Mulatte verteidigte sich mit keinem Wort vor mir wegen seines brutalen Angriffs auf den armen, braven Bratapfel, der noch immer am Boden hockte, seinen Hals befühlte und seine allerkräftigsten Piratenflüche zum besten gab, in die Mr. Black begeistert einstimmte, denn der Kampf hatte ihm sichtlich Freude gemacht, er tanzte hin und her, schlug mit den Flügeln und schien vollständig für Kosimo Partei zu nehmen, da er immer wieder den wütenden Pi mit „Idiot … großer Idiot“ in allen Tonarten belegte.

In Kosimos kleiner Faust steckte der heiß umstrittene Zettel, und als ich ihn zurückverlangte, fuhr der braune Wollkopf giftsprühend mich an:

„Mir das gehören, – mir!! Sein Nachricht von Freund von mir! Sie das doch nicht können lesen, Mr. Abelsen …“

Und dann faßte er unter sein Hemd, holte einen ledernen, flachen Beutel hervor und zeigte mir einen ähnlichen Zettel …

„Da, – Beweis genug?! Freund sein gefangen von indische Leute, Mr. Abelsen … Leute haben Bergwerk, – wo, nicht wissen …“

… So hörte ich zum ersten Male etwas von dem Bergwerk der Abgeschiedenen.


  1. Vorlage: Aluminumbüchse
Empfohlene Zitierweise:
Max Schraut: Das Bergwerk der Abgeschiedenen. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1931, Seite 37. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Das_Bergwerk_der_Abgeschiedenen.pdf/37&oldid=3176282 (Version vom 30.6.2018)