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den alle farbigen Völker gegen die weißen Herren des Erdballes empfinden?!

Kosimo fügte beherrschter hinzu:

„Es mag Sie wundern, solche Dinge aus meinem noch so jungen Munde zu hören. Alles hat seine Ursache, seinen Grund. Mein Dasein ist vergiftet durch fremde Schuld, – ich darf nicht einmal sagen „fremde“, – leider nein, durch die Schuld eines jener Vampire, die mit ihren Geldsäcken die Erde regieren und hinter dieser goldenen Barrikade unangreifbar scheinen … scheinen!“

Mein Erstaunen wuchs.

Kosimo spürte meinen überraschten Blick und die seltsam harten Linien um seine Mundwinkel gruben sich noch tiefer.

„Ich weiß genug über Sie, Mr. Abelsen, – Sie werden mir helfen, Sie werden sich mit der ganzen Kraft Ihrer Persönlichkeit dafür einsetzen, daß Leslie befreit wird und daß Leslie und ich ein ungeheures Unrecht wieder gutmachen. Verlangen Sie jetzt keine näheren Aufschlüsse von mir, – niemand beschmutzt ohne Not das eigene Nest.“

Neue Rätsel erstanden vor mir.

Was sollten diese Andeutungen?!

Ich verstand sie nicht.

Was hatte Arianes Indra-Reich mit alledem zu tun?!

Eines war mir bereits klar geworden: Leslie Wodston war damals vor einem Jahr nicht nach Habana gesegelt, sondern hatte mit seiner Jacht den Schlupfwinkel der Erdfahlen gesucht. Einige Fragen, auf die Kosimo beharrlich geschwiegen, hatten mir diese Erkenntnis gebracht.

Neue Rätsel!

Aber – konnte ich denn je genug davon auf

Empfohlene Zitierweise:
Max Schraut: Das Bergwerk der Abgeschiedenen. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1931, Seite 49. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Das_Bergwerk_der_Abgeschiedenen.pdf/49&oldid=3176293 (Version vom 30.6.2018)