Seite:Das Geheimnis des Meeres.pdf/104

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wird, so verschwinde unauffällig aus diesen Gewässern. Erfinde irgendein Märchen, wo Allan geblieben … Bestich deine Getreuen mit Geld – wie du mich einst kauftest!“

Da wandte sie sich langsam um und schritt davon … fast stolz, mit elastischen, kraftvollen Bewegungen … durch den Wald nach der Steppe zu …

Joachim stand da …

Regungslos … Schob dann seinen Lederhut tief ins Genick, wischte mit der Hand den Schweiß von der Stirn …

Ich konnte nicht anders. Ich hatte gehorcht. Es mußte Klarheit werden …

„Näsler!!“

Und ich drückte die Ranken vollends auseinander …

Er drehte sich müde um. Ein trauriger Blick traf mich.

„Haben Sie alles gehört, Abelsen?“ fragte er dumpf.

„Wer war die Frau?! Ihre Geliebte?“

„Ah – nicht alles!“ Wieder ging ein jäher Wechsel mit ihm vor. „Ja, meine Geliebte, Abelsen … Eine reiche elegante Dirne, der ich einst in Monte Carlo in die Finger geriet – meine Verderberin, der Unstern meines Daseins … Und Allan, damit Sie es wissen, Allan ist mein und jenes Weibes Kind. Der Junge soll’s jedoch nie erfahren, was für eine Mutter er hat. Nun wird Ihnen so manches klar sein, lieber Abelsen. Freund Coy kann sich übrijens mit seinen Indianerkünsten bejraben lassen – jänzlich! Das Weib und ihre Begleiter sind uns doch auf den Hacken jeblieben, Verehrtester … Coy hat sich bis auf die Knochen

Empfohlene Zitierweise:
Max Schraut: Das Geheimnis des Meeres. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1930, Seite 104. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Das_Geheimnis_des_Meeres.pdf/104&oldid=- (Version vom 30.6.2018)