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12. Kapitel.
Coy Cala als Richter.

Alarm in unserem Lager …

Rasch werden die beiden Kranken in eine Nebenhöhle getragen, wo Allan auf sie achtgeben sollte. Wir drei, wahrhaftig kein Possenspiel, sondern blutigster Ernst, postierten uns in den Robbenfellen als harmlose dumme Viecher zwischen den Steinblöcken am Ausgang.

Coy lag am weitesten vorn und flüsterte uns seine Beobachtungen zu.

Das Boot hatte am Strande unterhalb der Brandruine des Hauses angelegt. Von dort konnte man, wie sich jetzt herausstellte, auf einem vorspringenden Felsgrat, der wie eine Galerie aus den Steilwänden sich vorbauschte, bis dicht an den Grotteneingang gelangen.

Einer der Leute, die übrigens sämtlich gleich gekleidet waren, blieb im Boote zurück, hatte sich eine Büchse über die Knie gelegt und musterte dauernd mit einem Glase die Randhöhen der Bucht: die Kerle waren also mißtrauisch, und auch die drei anderen näherten sich dem stinkenden Kadaver nur mit äußerster Vorsicht.

Jetzt standen sie auf dem Tanghaufen – keine zehn Schritt vor uns. Da die Möwen und Raben nun bei nahender Nacht verschwunden waren, konnte ich deutlich einige Worte hören, die die drei sichtlich erregt austauschten – hören, aber

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Max Schraut: Das Geheimnis des Meeres. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1930, Seite 142. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Das_Geheimnis_des_Meeres.pdf/142&oldid=- (Version vom 30.6.2018)