Seite:Das Geheimnis des Meeres.pdf/154

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

Goldader hier? Aber bitte die Wahrheit, Turido. Vergessen Sie nicht, daß es hier auf Tausende von Kilometern keine Richter gibt, daß ich Richter sein werden wie Coy Cola, der prächtige Araukaner, es war. Ihre drei Freunde stecken bereits im Bauche des Kadavers bis zum Kinn, und wenn es hell wird, werden die Vogelschwärme kommen … Sie verstehen, Turido. Sie sind ja jeden Morgen bei Ihren Opfern gewesen, um die Schnabelhiebe zu zählen. Vergessen Sie das nicht. Lügen Sie nicht. Wie fanden Sie die Goldader oder wie erfuhren Sie von deren Existenz, was sollten die zehn Riesenröhren – und so weiter. Lassen Sie sich nicht jedes Wort herauskorkenziehern, Turido. Also bitte …“

Leon Turido verzog höhnisch die Mundwinkel.

„Also draußen im Kadaver stecken die drei, Näsler … Sehr gut … Sie haben’s verdient, ohne Frage … Nur …“

Ein schrilles Auflachen …

Draußen das ferne Geknatter von Schüssen, von zwei förmlichen Salven …

Wir fuhren empor, hatten schon die Waffen in der Hand …

Da – noch eine Salve …

Und abermals lachte Leon mit schrillem Hohn.

„Ja, Näsler, – das war sehr dumm von Ihnen … Mir war’s eine Beruhigung, daß die drei den Walgestank riechen mußten. Ich rechnete mit diesen Salven meiner Leute … Die drei werden nichts mehr verraten können, und ich bestimmt nicht … Tote reden nicht … Es war unglaublich dumm von Ihnen …“

Achim stürzte davon …

Als er nach fünf Minuten wiederkehrte, trat

Empfohlene Zitierweise:
Max Schraut: Das Geheimnis des Meeres. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1930, Seite 154. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Das_Geheimnis_des_Meeres.pdf/154&oldid=- (Version vom 31.7.2018)