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13. Kapitel.
Das Loch im Ozean.

– Während ich soeben bei der Niederschrift dieses Abschnittes des „Loches im Ozean“ eine kurze Pause gemacht habe, weil Coy Cala in meine improvisierte Sommerlaube, mein Dichtergemach, eingetreten ist und mir das Fell eines frisch erlegten Pumas zeigt und geringschätzig meint, ich sei ein Narr, weil ich die Jagd versäumt habe, denke ich unwillkürlich an Ben Akibas wahres Wort: Alles schon dagewesen!

Coy läßt mich wieder allein, und ich schaue auf die freundliche Bucht hinaus, wo am Strande Coys braune Rangen splitternackt im Wasser pantschen. – Ja – alles schon dagewesen, alles! Erinnerungen kommen … Was tat doch mein lieber Kamerad Boche Boche auf dem „Torstensen“ mit einem Kerl ähnlichen Kalibers wie Leon? – Ich rieche plötzlich den Gestank verbrannten Menschenfleisches … – –

Und hier in der Grotte von Santa Ines spritzt der Blutfaden gegen das Gestein …

Unaufhörlich …

Turido hat die Augen geschlossen. Achim sitzt und raucht wieder …

Turido lächelt …

Etwas Unnennbares schleicht hier umher, etwas, das mehr als Grauen ist …

Jeder Herzschlag des Mannes dort treibt ihm

Empfohlene Zitierweise:
Max Schraut: Das Geheimnis des Meeres. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1930, Seite 156. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Das_Geheimnis_des_Meeres.pdf/156&oldid=- (Version vom 31.7.2018)