Seite:Das Geheimnis des Meeres.pdf/182

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„… Katze“ – hatte er sagen wollen … Vielleicht auch Wanze oder Laus, obwohl das zu „räudig“ nicht recht paßt …

Sagen wollen …

Vielleicht hatte er’s auch gesagt – Katze –, und ich hatte es nur nicht mehr gehört, denn mein Ohr war anderweit vollauf in Anspruch genommen …

Durch den runden Schacht ging eine Erschütterung, als ob er einen bösen Stoß erhalten, dazu ein Krachen, Splittern, Dröhnen wie ein Donnerschlag …

Und fast gleichzeitig riß dicht über unseren Köpfen eine ungeheure Kraft den Klappdeckel aus den Fugen … Drückte ihn beiseite. Licht flutete in die Finsternis, Wellen leckten herein, und über uns, die wir blitzschnell uns emporgeschwungen hatten, ragte der Bug eines hellen Fahrzeugs empor, einer Jacht mit wagerechtem, schnittigem Bugspriet …

Die Jacht war auf das Riff geraten – ein blöder Zufall …

Die Jacht hatte in die Bucht einlaufen wollen, der Kapitän hatte dem Riff ausweichen wollen, aber eine sehr schräge scharfe Strömung trieb das Luxusfahrzeug mit erheblicher Kraft gegen die Felsen, brach eine Seite des Vierecks ein, fegte den Deckel hinweg.

Zufall.

Die Jacht war die „Sonora“, Heimathafen New Orleans, Besitzerin Frau Ellinor Gräfin zu ……burg, geborene Mangrove.

Nun, zunächst saß die „Sonora“ fest.

Wir wurden an Deck gehißt. (Unser Motorboot

Empfohlene Zitierweise:
Max Schraut: Das Geheimnis des Meeres. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1930, Seite 182. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Das_Geheimnis_des_Meeres.pdf/182&oldid=3234824 (Version vom 31.7.2018)