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wurde, machte mir der Schiffsarzt allen Ernstes das Angebot, einen Smokinganzug von ihm anzuziehen … „Sie können doch nicht recht in Ihrer Kluft an der Tafel erscheinen, Mr. Abelsen …!“ Und er beschaute mich von Kopf zu Fuß, fügte hinzu: „Außerdem duften Sie auch so nachdrücklich nach Blubber, daß die Frau Gräfin kaum …“

Ich lachte ihm ins Gesicht – heiter, vergnügt, denn er hatte ja recht …

„Her mit dem Anzug …!!“

Und während ich noch schnell badete, mich rasierte und blendend saubere Wäsche anlegte, schalt ich mich einen Schwächling …

Nun, auch das Diner ging vorüber. Ich hatte mit Achim verabredet, daß die „Sonora“ um fünf die Heimfahrt antreten solle, damit die Besatzung keine Gelegenheit fände, hier eingehender umherzuschnüffeln.

Der Abschied von Achim und Allan fand in der Grotte bei den drei braunen Kameraden statt. Auch Frau Ellinor war dabei.

Coy benahm sich wie ein Oberpriester, der zu würdevoller Feierlichkeit erstarrt ist. Ich war froh, als alles vorbei. Ich hatte Allan noch einmal an die Brust gedrückt und geküßt. Achim kämpfte beim letzten Händedruck mit Tränen, und Frau Ellinor weinte …

Gott sei Dank, – – das war überstanden. Coy und ich verließen die Grotte erst gegen sechs Uhr. Die „Sonora“ war verschwunden. Auf dem Kadaver kreischten Möwen, Raben, kleine Geier …

Drüben auf der Terrasse lag all das, was

Empfohlene Zitierweise:
Max Schraut: Das Geheimnis des Meeres. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1930, Seite 187. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Das_Geheimnis_des_Meeres.pdf/187&oldid=3234829 (Version vom 31.7.2018)