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3. Kapitel.
Mammi – – Mammi …!!

Coy hatte nur Augen für die Rumflasche – nur. Und ich hatte Erbarmen mit ihm.

Chico litt auch an Spulwürmern. Der stille Chubur offensichtlich ebenfalls. Meinen Tee mieden sie, und es mußte eine zweite Flasche entkorkt werden.

Es war nacht, und von Osten nahte drohendes Gewölk. Coy holte aus dem wieder heilen Nachen das Zelt aus Robbenfellen, dessen Stangen die Riemen des Nachens bildeten. Kaum fertig, goß es auch schon in Strömen. Wir hockten nun zu fünfen im stinkenden Zelt um das qualmende Feuer, und Coy und Genossen halfen stinken, denn ihre Fellkleidung war mit Tran reichlich imprägniert.

Joachim Näsler begann Coy auszufragen.

Ob er Santa Ines genau kenne?

„Ja, ganz genau, Mistre … Viel Robben dort an Westküste …“

Und Chico bestätigte: „Sehr gute Weiden dort im Innern, Mister … Sehr viel Berge … Schnee oben … Eis …“

„Das habe ich gesehen,“ nickte Näsler. „Ist Santa Ines bewohnt?“

Coy zuckte die Achseln. „War, Mistre … Chilenische Sennor dort hatte drei Schaffarmen bis letzten Winter. Da kam Krankheit. Alle Tiere weg, alle … Keiner Krankheit kannte. Kam Arzt

Empfohlene Zitierweise:
Max Schraut: Das Geheimnis des Meeres. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1930, Seite 27. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Das_Geheimnis_des_Meeres.pdf/27&oldid=3234842 (Version vom 31.7.2018)