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Bäume … Machen Gestell, darüber Zelthaut – fertig!“

So war Coy: Fertig!! – Und wenn er’s sagte, klappte es auch. Er war ein Schwätzer, aber kein Prahlhans.

„Dann bin ich beruhigt …“ Und Joachim Näsler überlegte. „Coy, ihr werdet das Boot sofort bauen. Wie lange dauert das?“

„Paar Stunden, Mistre … Mit Rum noch kürzer …“

„Gut, dann fangt an … Abelsen und ich werden Vorrat schlafen. Hier habt ihr eine noch volle Flasche …“

Coy strahlte. „Kommt,“ forderte er seine Stammesgenossen auf. Und mit der Rumbuddel traten sie in Regen und Finsternis hinaus, Naturmenschen, deren Augen wie die von Katzen waren.

Und Näsler und ich waren allein. Redeten ein langes und breites über die mysteriöse Familie Turido, ohne auch nur im entferntesten irgendwie erraten zu können, was diese Leute auf Santa Ines trieben.

Bis ich plötzlich an das dachte, was mich dorthin hatte locken wollen.

„Herr Näsler …“

„Hören Sie mal zu … Ich will Ihnen etwas anvertrauen. Käpten Holger Jörnsen hatte mir gegenüber zugegeben, daß er als Rutengänger einst auf Santa Ines Gold gefunden hat – ungeheure Reichtümer, die er nie ausgebeutet hat. Ich wollte nun die Insel durchstreifen, nicht etwa, weil ich Gold graben möchte, nein, sondern nur um mir diese Ader anzusehen, die geradezu phantastisch ergiebig sein soll. Wo sie zu suchen – keine

Empfohlene Zitierweise:
Max Schraut: Das Geheimnis des Meeres. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1930, Seite 31. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Das_Geheimnis_des_Meeres.pdf/31&oldid=- (Version vom 31.7.2018)