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Die ersten vier Apachen sanken aus dem Sattel.

Die Verfolgten hatten kehrt gemacht, sich auf die Anhöhe geschlichen und die Rothäute mit Kugeln empfangen.

Die Apachen fluteten zurück, berieten sich kurz, teilten sich und umritten die Anhöhe.

Inzwischen hatten die beiden Fallensteller sich schon wieder auf ihre Pferde geworfen, waren weiter geritten und gewannen so einen Vorsprung, der ihnen vielleicht das Entrinnen ermöglicht hätte, wenn ihre Pferde frischer gewesen wären.

Mit ihren bereits stark abgehetzten Tieren konnten sie den Vorsprung jedoch nicht einhalten.

Felsenherz, der sich halb aufgerichtet, erkannt sehr bald, daß die Apachen den Flüchtlingen wieder näher rückten.

„Wir müssen hinter ihnen drein,“ sagte er hastig zu dem Komanchen. „Die beiden Männer sind verloren, wenn wir ihnen nicht Hilfe bringen.“

Der Häuptling erhob sich gleichfalls.

„Mein weißer Bruder mag an den Medizinmann der Zunis denken,“ meinte er. „Zwei Blaßgesichter handelten wie Verräter an ihm, und der Berg der Schlangen ist in der Nähe.“

„Ah – Chokariga glaubt, die beiden Verfolgten könnten jener Jeffries und jener Jonny sein, von denen der Zuni in seinen Fieberphantasien sprach?“

„Der schwarze Panther hat ihre Gesichter nur flüchtig gesehen. Es waren keine guten Gesichter. Wir werden die Männer trotzdem schützen und sie dann heimlich ausforschen.“

Er schwang sich in den Sattel. Auch Felsenherz sprang auf, und im Galopp ging es den Apachen nach.




Empfohlene Zitierweise:
William Käbler: Das Geheimnis des Zuni. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1922, Seite 15. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Das_Geheimnis_des_Zuni.pdf/16&oldid=- (Version vom 31.7.2018)