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in gemächlichem Schritt zuerst der angebliche Parker, der Bucklige und dann auch Smith, der Rotbärtige – also Jeffries und Jonny.

Am Fuße der Eiche blieben sie stehen und sprachen sehr lebhaft miteinander, wobei sie immer wieder auf die Krone des Baumes deuteten.

Dann lehnte der Rotbart seine Büchse an den Stamm und ließ sich von seinem Gefährten hinaufhelfen, kletterte gewandt nach oben und weiter den schrägen Stamm entlang, bis er die äußerste Spitze der Krone erreicht hatte.

Mit atemloser Spannung beobachteten die beiden Westmänner diese Vorgänge. Jeffries und Jonny ahnten offenbar nicht das geringste von der furchtbaren Gefahr, in der sie schwebten.

Der Bucklige war jetzt bis an den Rand der Terrasse vorgetreten und rief dem Rotbart einige Worte zu, indem er die Hände vor dem Munde zum Schallrohr formte.

Im selben Moment glitten schlangengleich sechs Apachen aus dem Gestrüpp.

Drei stürzten sich auf den Buckligen, packten seine Arme, rissen ihn nieder.

Der gellende Schreckensruf des Rotbärtigen, der ohne seine Büchse oben in der Eichenkrone hockte, drang selbst bis zu den Freunden über den Fluß hinüber

Die drei anderen Apachen – einer von ihnen war der schnelle Büffel – hatten ihre einläufigen Flinten angelegt und zielten auf den wehrlosen Fallensteller, der vor Angst noch weiter nach der äußersten Spitze der Krone kroch.

Der schnelle Büffel befahl ihm, wieder herabzusteigen. Felsenherz merkte an den Handbewegungen des Apachenhäuptlings genau, was er von dem Rotbart

Empfohlene Zitierweise:
William Käbler: Das Geheimnis des Zuni. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1922, Seite 23. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Das_Geheimnis_des_Zuni.pdf/24&oldid=- (Version vom 31.7.2018)