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am Charikahua See im Westen verlassen müssen! Sollen wir uns abermals mit der blutgierigen Bande herumschlagen!“

Auch Old Staked, ein dürrer, überlanger Mensch, war neugierig geworden.

„Woraus schließt Felsenherz denn, daß es hier nicht mehr geheuer ist?“ fragte er den Knaben.

„Oh – wir haben drüben nach Norden zu aus der Prärie verschiedene Aasgeier aufsteigen sehen, ebenso Krähenschwärme. Felsenherz meinte, es müßten sich in jener Richtung also Leute befinden, und wir täten gut, recht schnell aus der offenen Savanne zu verschwinden, wo wir doch viel leichter anzugreifen sind als in einer Schlucht mit nur einem schmalen Zugang. – Ich soll sofort wieder zu den beiden Westmännern zurückkehren,“ fügte er hinzu, gab seinem Mustang die Hacken und galoppierte in der rasch zunehmenden Abenddämmerung wieder den etwa eine Viertelmeile entfernten Felsanhöhen zu.

Auch die Wagen setzten sich in Trab. Auf dem weichen Grasboden der Prärie durfte man ohne Gefahr auch mit den schwerfälligen Fahrzeugen ein rascheres Tempo einschlagen.

Die beiden Biberjäger ritten ja auch stets einige zwanzig Meter voraus und suchten den besten Weg aus. Jedenfalls kam man den Hügeln schnell näher.

Inzwischen war Edward Smitson, der dem Leser noch aus dem 17. Band, Rote Piraten[WS 1], bekannt sein dürfte, wieder auf jener Anhöhe angelangt, von der aus Felsenherz ihn vorhin nach dem Wagenzuge geschickt hatte.

Umsonst schaute der Knabe sich hier jedoch nach den beiden Jägern um. Weit und breit war von ihnen nichts mehr zu bemerken.

Dieser Hügel erhob sich nun dicht vor jener

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Auf WS Band 17, Der kleine Kundschafter.
Empfohlene Zitierweise:
William Käbler: Das Geheimnis des Zuni. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1922, Seite 5. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Das_Geheimnis_des_Zuni.pdf/6&oldid=- (Version vom 31.7.2018)