Seite:Das erste Jahrzehnt der Weltsprache Volapük.djvu/64

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J. Hanno Deiler, Professor in New-Orleans; Dr. Allaire in Paris (schon gestorben); Georg Day in London.

Neue Klubs wurden in dieser Zeit gegründet in Bern, Köln, Malaga (Spanien), San Francisco (Mexiko), Schirgiswalde (Sachsen), Banbury (England), Buxton (England), Göttingen. Hierzu kommen noch weiter Vereine, welche im Februar gebildet wurden, nämlich in Bayern: Fürth, Langenzenn, Amberg, Eichstätt, Nürnberg, Rothenburg; dann Remüs (Schweiz), Charlottenburg, Friedberg (Neumark). An allen diesen Orten, wo Vereine bestanden, wurden auch Lehrkurse veranstaltet, ich hebe unter denselben hervor: Kopenhagen (4 öffentlich unentgeltliche Kurse), Göttingen, München, Banbury, Bern (2 Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene), Breslau (mehr als 300 Schüler), Darmstadt (durch Herrn Prof. Mehmke, 20 Schüler, 25 Damen), Hamburg, Kuopio (Finnland), Oberpolitz (Böhmen). Vorträge wurden im Februar gehalten in Amberg, Heiden, Hull England (durch Herrn Dr. Krause), Petersburg, Udine, Triest.

In dieser Zeit wurde Volapük auch im Kaffernlande bekannt, wo ein Artikel über Volapük erschien in dem Blatte „Vergißmeinnicht aus Mariannhill“, und aus „Salte Lake City“ wird gemeldet, daß Volapük auch bei den Mormonen angekommen sei und daß die Gründung eines Volapük-Klubs dort vorbereitet werde. Indessen machte Volapük in China immer mehr Fortschritte. Herr van Aalst in Amoy hatte einen Kursus für Chinesen eingerichtet und redigierte eine Zeitung „The Volapük Herald“, während ein Chinese ein anderes Weltspracheblatt herausgab, betitelt: „Van kuo t’ung hua“, was eigentlich die Sprache der 10000 Völker oder die „allgemeine Sprache“ heißt. Für Japan gab Herr Dr. van der Heyden in Tokio ebenfalls ein Weltspracheblatt heraus unter dem Namen „Yomi Uri Jimbun“. Herr van Aalst brachte überdies durch die