Seite:Deß Weltberuffenen Simplicissimi Pralerey und Gepräng mit seinem Teutschen Michel.djvu/74

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stellen / als wann sie ihr Herkommen verleugnen: das Teutsch verschwören und ihre Nation mit Fleiß in ein andere verändern wolten; und damit man ja sehe / daß es theilen ein gründlich Ernst seye / müssen auch ihre Kinder frembde Tauffnamen tragen; kombt aber hernach artlich / wann solche an statt Viacrius Viox: an statt Quirinus Kyri: an statt Dominicus Sonntag: an statt Cyriacus Zilliox: an statt aber Ehu Einhod genannt werden; wie man dann sagt / daß ein paar Ehevolck von der rainen Religion ihren Sohn also genannt und getaufft haben wolte / welchen Namen aber die Göttel nit behalten könten / sonder ihn beym Tauff ausgesprochen / wie letztgemeldt.

Was aber solche Thorheit anzuzeigen und zu bedeuten pflegt / haben wir / wann wir gleich von den Römern nichts wissten / bey dem Geschichtschreiber Josepho zu erlernen; nemblichen daß bey Regierung der letzten Asamoneer, oder Macchabaeern / kurtz vor Herodis Ascalonitae Zeiten der Juden Königreich / Gottesdienst und Freyheit