Seite:Der Ackermann aus Böhmen.pdf/51

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[F]Rowen schender müssen geschend werden Sprechen der warhait maister wie geschicht vch dan Her tott üwer Vernonfftig frowen schenden Wie wol es mit frowen vrlob ist Doch ist es werlichen noch schendlich vnd den frowen schandlich in manigen wissen maistters geschrifft findet man das mann one wibes stuire niemantz mag mit selden gestuiret werden wan wibes kinder habe ist nicht dz minste tail der irdischen selden Mit söllicher warhait hat den trostlichen maister vnd Römer boecium hin gelegt philosophia durch wis maisterin Ain yeder abenttuirlicher vnd sinig man ist mir des zuke kain man kan kain wessen Er si dan gemaistret mit frowen Zucht Es sage wer es welle Ain Züchtiges schönes wÿb ist vor aller irdischer ougenwaide So menschlich man gesach ich nie Der recht muettig wurde dan

Empfohlene Zitierweise:
Johannes von Tepl: Der Ackermann aus Böhmen (Cod. Pal. germ. 76). Werkstatt Ludwig Henfflin, Stuttgart um 1470, Seite XXVIr. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Der_Ackermann_aus_B%C3%B6hmen.pdf/51&oldid=3262957 (Version vom 31.7.2018)