Seite:Der Ackermann aus Böhmen.pdf/53

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Kotten für ain thopassin Ainen kissling vor ainen Rowein / minpt ain nare Die howe schurren ain burck / die donowe des mere den müssare ainen falken nemet der tore Also lobest du der augen lust Der ursachen scheczest du nicht Wan du waist nicht Das alles was in der welt ist Ainttweder begerunge des flaisch oder begerunge der augen oder hochfart des leibes Zu ere sint genaigt Das guett bringet gierunge oder geittikait Die wollust macht geittigkait vnd vnkeüschait der ere / Bringet hochfartt vnd rüme dz guett Dorstikait vnd forcht von wollust bosshait vnd sünde / von ere gettikait müssen ie komen kundestu dz vernemen Du würdest / ittelkait in aller welt finden vnd gescheche dir dan lieb oder lait das würdestu dan güttlich liden Auch vns Vngestrafft lassen Aber als vil ain essel liernen kan als vil banstu die warhait vernemen Dar vmb sin wir so ser mit dir bekümert do wir Piramim den jungling mit tibsen der maide die paide ain sellen hetten vnd willen schieden Do wir künig allexander aller welt herschafft entenigten Do wir parÿss von troyen vnd heleman von kriechen Zerstörtten do wurden wir nicht also ser als von Dir gestrafft vmb kaisser karle margraff wilhalm diettrich von peren den starcken recken vnd vmb den hörnen

Empfohlene Zitierweise:

Johannes von Tepl: Der Ackermann aus Böhmen (Cod. Pal. germ. 76). Werkstatt Ludwig Henfflin, Stuttgart um 1470, Seite XXVIIr. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Der_Ackermann_aus_B%C3%B6hmen.pdf/53&oldid=2690015 (Version vom 5.5.2016)