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(Nachdruck, auch im Auszuge, verboten. – Alle Rechte vorbehalten. – Copyright by Verlag moderner Lektüre G. m. b. H., Berlin 14. 1916.)


Der Gespensterlöwe.
W. Belka.


1. Kapitel.
Die Kupfermine.

Hin und wieder flackerte das durch Distelstauden und getrockneten Kameldünger genährte Feuer höher auf und beleuchtete dann mit unruhigem, rötlichem Schein die Gesichter der fünf Männer, die in einer geräumigen Felsgrotte auf dicken, faserigen Matten lagen und soeben ihre Abendmahlzeit, saftige, in der Glut geröstete Lendenstücke einer Antilope, eingenommen hatten.

Jetzt wälzte sich der eine, geradezu ein Hüne von Gestalt, auf die Bauchseite, stützte den Kopf in beide Hände und sagte, indem er den Jüngsten des Kreises aufmunternd anblickte:

„Na – wie wär’s nun?“

„Aha“, lachte da der kleine, dicke Karl Bolz, von seinen Gefährten nur der rote Knirps ob seines rötlichen Haarwuchses und seiner allzu gedrungenen Figur genannt, – „aha, Kürze-Würze wird ungeduldig, hat soeben

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W. Belka: Der Gespensterlöwe. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1916, Seite 1. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Der_Gespensterl%C3%B6we.pdf/2&oldid=- (Version vom 31.7.2018)