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5. Kapitel.
In letzter Minute.

Zu ihrer großen Freude erkannten sie dann in zwei etwas abseits weidenden Pferden ihren Fuchs und ihren Rappen wieder. Außerdem aber sahen sie weiter nordwärts im Tale mehrere tote Apachen liegen. Ohne Zweifel war also Tim Brax mit seinen vier Freunden hier mit den dreißig Rothäuten, die Felsenherz und Chokariga absichtlich bis zum See gedrängt hatten, handgemein geworden.

Der nasenlose Trapper rief jetzt den beiden vom Ufer aus zu: „Hallo, Boys! Wir wollten uns gerade so ein wenig nach Euch umschaun! Ist es denn wahr, daß die Apachen die Ansiedlung bereits angegriffen haben? Dort drüben im Gebüsch haben mir auch den kleinen Edward gebettet, den wir den verwünschten Rotfellen glücklich entrissen. Auch Eure Büchsen könnt Ihr wiederhaben!“

Der verwitterte, magere Brax, so recht das Urbild des Trappers, wirkte infolge der fehlenden Nase recht abstoßend, war aber doch ein Mann von Herz, wie er schon dadurch jetzt bewiesen hatte, daß der Knabe von ihm sorgfältig aufs neue verbunden worden war.

Die fünf Männer kamen mit ihren Pferden an Bord. Auch der kleine Edward fand in einer der Deckhütten ein weiches Lager. Er war jetzt bei Besinnung und drückte Felsenherz und dem schwarzen

Empfohlene Zitierweise:
William Käbler: Der kleine Kundschafter. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1922, Seite 26. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Der_kleine_Kundschafter.pdf/27&oldid=- (Version vom 31.7.2018)