Seite:Der weiße Maulwurf.pdf/24

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Maulwurfs auch die Hilfe eines Toten zu einem Verbrechen sichern könnte, antwortete der Zigeuner mit einem zögernden „Ja“. Auch die beiden anderen Beschuldigten bestätigten dies.“ – So, mein Alter …“ – er legte das Buch wieder weg, „nun kennen wir wahrscheinlich den Raubgesellen … Josef Strahl dürfte sich selbst das Gift beigebracht haben und hat schwere körperliche Schwäche simuliert … Er hatte auch sicherlich jeder Zeit Zutritt bei Doktor Gerbert, er wußte, daß Lüning das Geld demnächst mit zu der Konferenz mit den amerikanischen Herren nehmen würde, und begleitete das Ehepaar Lüning am 10. Mai bei der Autotour nach Zinnowitz … Natürlich hat er Verbündete … – Nun, heute abend werden wir sehen, was er in seiner freien Zeit treibt … – Weißer Maulwurf!! Wer hätte das gedacht – – ein gräßlicher Aberglaube ..!!“

Er schritt erregt auf und ab.

Blieb wieder vor mir stehen … „Mein Alter, weshalb äußerte Frau Lüning diesen Verdacht auf solchem Umwege?! Sollten wir etwa doch wieder auf falscher Fährte sein?!“

Er war plötzlich unsicher geworden …

Dann wies er mit einer harten Geste diese Zweifel zurück.

„Abends!!“, sagte er … „Abends!!“




Empfohlene Zitierweise:
Max Schraut: Der weiße Maulwurf. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1932, Seite 24. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Der_wei%C3%9Fe_Maulwurf.pdf/24&oldid=- (Version vom 31.7.2018)