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sollte er noch dazu im Verein mit einem anderen die Tote dort in das leere Zimmer getragen haben?! Undenkbar …!

Arbeitsfreudig setzte sie sich wieder an ihre Schreibmaschine … – –




Inzwischen hatte der Detektiv Harst längst vorsichtig die Wohnung verlassen und war zu Fuß nach dem Café Viktoria Louise am gleichnamigen Schmuckplatz gewandert.

Hier erwartete ihn an einem abseits stehenden Tischchen ein kleiner korpulenter Herr mit Hornbrille und heiterem, freundlichem Gesicht …

Die beiden nickten sich zu, Harst gab dem Kellner Sportpelz und Hut und setzte sich neben seinen Intimus Max Schraut …

Sie drückten sich die Hände…

„Wie schaut’s, mein Alter?“ fragte Harst und nahm die Speisenkarte, bestellte Kaviarbrötchen und eine halbe Flasche Sekt …

Der Kellner verschwand.

Schraut meinte achselzuckend:

„Wie soll’s schauen?! Alles dunkel, Harald – wie bisher …“

„Hm – hast Du die Abendzeitungen gelesen?“

„Welche Frage?!“

Empfohlene Zitierweise:
Walther Kabel: Die Antenne im fünften Stock. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1926, Seite 32. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Antenne_im_f%C3%BCnften_Stock.pdf/32&oldid=3271751 (Version vom 31.7.2018)