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„Nun – da ist doch eine Frau ermordet worden …

Schraut erlaubte sich zu lächeln …

„Und die Frau ist nicht Frau Lizzia Douglas, lieber Harald,“ sagte er triumphierend.

„Nicht?!“

„Nein, denn Frau Lizzia Douglas ist vormittags neun Uhr mit Thomas Eriksen im Auto davongefahren … Leider, leider bekam ich so schnell kein anderes, um ihnen folgen zu können …“

Harst sann vor sich hin …

„War es bestimmt Frau Douglas?“ fragte er dann.

„So sicher, wie Du hier neben mir sitzest …“

„Ja – aber die Tote war doch genau so gekleidet, wie wir nun die Douglas seit zehn Tagen kennen …“

Schraut machte eine großartige Handbewegung …

„Es gibt eben zwei Hütchen mit Reiherstutz und zwei Zobelpelze …!“

Harst wiegte den Kopf hin und her …

„Da stimmt irgend etwas nicht …!“

Der Kellner brachte den Sektkühler und die Kaviarbrötchen …

Als er wieder gegangen, meinte Harst:

„Dieser Fall ist eine harte Nuß, mein Alter … Jede Nacht auf der Lauer liegen – kein Vergnügen! Ich habe wieder drei Stunden auf dem Dache von Nr. 9 zugebracht … Und dann noch den Haberlein spielen

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Walther Kabel: Die Antenne im fünften Stock. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1926, Seite 33. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Antenne_im_f%C3%BCnften_Stock.pdf/33&oldid=- (Version vom 31.7.2018)