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müssen und von Eiern leben, weil das die einfachsten Gerichte ergibt …!!“

Der Kellner brachte die Sektgläser und schenke ein. Verschwand …

Die Musik spielte einen Walzer.

Walzer waren ja wieder in Mode gekommen. Selbst die Halbwelt und die Lebewelt hatten anscheinend die exotischen Verrücktheiten satt.

„Prosit, mein Alter … Stärken wir uns zu neuen Taten …“

Und Harst trank das Glas mit Behagen leer …

Nachdem er noch zwei Kaviarbrötchen verzehrt hatte, kam die Mirakulum an die Reihe. Er rauchte, streckte sich …

„Nun ist mir wohl … Und nun laß uns die Sache nochmals in Ruhe durchgehen, mein Alter … – Vor zehn Tagen flatterte uns morgens der anonyme Brief ins Haus, Schreibmaschinenschrift … Da stand, wir sollten uns doch um Luitpoldstraße Nr. 9 so etwas kümmern … Da würde jede Nacht in der aufgestockten fünften Etage eine Antenne gespannt und gefunkt. – Wir hatten gerade nichts Besseres vor und prüften die Angaben. Es stimmte. Und wir erkundigten uns auch nach den Bewohnern der fünften Etage: Ehepaar Douglas aus Neuyork nebst Bruder der Frau Douglas, namens Eriksen, – keine Dienstboten, nur eine Aufwärterin trotz der fünf Zimmer, eingezogen am ersten

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Walther Kabel: Die Antenne im fünften Stock. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1926, Seite 34. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Antenne_im_f%C3%BCnften_Stock.pdf/34&oldid=3271753 (Version vom 31.7.2018)