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Wohnung lagen jedoch nur einen halben Meter über dem Pappdach, waren durch Rolljalousien und Eisengitter geschützt und eigneten sich daher kaum zum Eindringen.

Anders die sechs Vorderfenster.

Vor diesen zog sich noch ein ganz schmaler Balkon hin, den der Architekt mehr aus Schönheitsgründen angebracht hatte, damit die Dachwohnung nicht allzu sehr einem langen Vogelkäfig gliche.

Sich auf diesen Balkon hinabzulassen, war bei der geringen Höhe nicht weiter gefährlich.

Die beiden Detektive hatten bald festgestellt, daß die Vorderfenster sämtlich dunkel waren.

Harst wagte als erster den Sprung, indem er sich an der Dachrinne festhielt und diese dann losließ. Er landete wohlbehalten auf dem Balkon und schlich nun erst einmal die Fenster entlang.

Das dritte war gleichzeitig Tür – eine Doppeltür …

Sie stand … offen – – zwei Handbreit …

Harst zögerte …

Diese Entdeckung behage ihm nicht …

Er machte kehrt, rief Schraut leise zu:

„Bleib oben … Die Balkontür ist offen. Besser, daß einer von uns dem andern den Rücken decken kann … Krieche mehr nach links – genau über die Balkontür.“

Der Dicke tat’s.

Harst stieß die Doppeltür mit dem Fuße noch weiter auf …

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Walther Kabel: Die Antenne im fünften Stock. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1926, Seite 37. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Antenne_im_f%C3%BCnften_Stock.pdf/37&oldid=- (Version vom 31.7.2018)