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„Ihr versteht Euer Geschäft …! Ihr habt es also auch bemerkt …“ Und er blickte seinen Freund Schraut etwas ironisch an und fügte hinzu: „Es gibt nämlich keinen Mister Douglas, mein Alter … Insofern befinden sich die beiden Herren hier doch im Irrtum… Die Frau hat stets den Mister Douglas gespielt … Man sah die drei ja nie gleichzeitig …“

Schraut lachte kurz auf. „Das kann nicht sein …! Ich habe noch gestern abend die drei im Siechen an einem Tisch zusammen gesehen …“

„Allerdings,“ nickte Harst. „Der dritte war eben ein uns noch fremder Mitspieler …“

Da meinte auch der Hagere: „Da is nu nischt zu wollen, Herr Schraut: hier wohnten nur zwee! Und Herr Harst mag recht haben: die Dame hier hat sich denn also als Mann anjekluftet, wenn der anjebliche Douglas ufftrat …“ –

Und ich, Max Schraut, der nun den zweiten Teil der „Antenne im fünften Stock“ mit meinen eigenen Worten berichten will, – ich glaubte noch immer nicht an diese feine Komödie, die Lizzia Douglas und Thomas Eriksen hier aufgeführt haben sollten …

Harald sah’s meinem Gesicht an, erklärte abermals:

„Ich hatte schon am zweiten Tage meiner Gastrolle als Haberlein festgestellt, daß Allan Douglas’ Spitzbart falsch war … Dieser „Mann“ ließ sich ja auch stets nur nach Dunkelwerden sehen … – Wer aber der

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Walther Kabel: Die Antenne im fünften Stock. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1926, Seite 43. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Antenne_im_f%C3%BCnften_Stock.pdf/43&oldid=- (Version vom 31.7.2018)