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Wenn Eriksen etwa Harst hatte aufsuchen wollen, dann mußte er ja ein gutes Gewissen haben …!

Sigi blieb stehen …

Dicht vor ihm stand sie …

„Herr Eriksen, wollten Sie zu Herrn Harst?“

Jetzt fuhr er doch leicht zusammen …

„Kennen Sie den – Detektiv?“ rief er verwirrt.

„Ja …“

„Und – Sie waren jetzt bei ihm? Weshalb?“

„Ich war nicht bei ihm, Herr Eriksen … Aber – gehen Sie zu ihm, rate ich Ihnen … Harst ist das, was man einen Gentleman nennt …“

„Ja – das weiß ich …“ – Er sprach’s ganz leise vor sich hin – grüblerisch und beunruhigt … „Aber auch er wird uns kaum helfen können … Außerdem würde er sich auch Gefahren aussetzen, die ich nicht verantworten könnte …“

Sigi von Lauken nahm jetzt all ihren Mut zusammen.

„Herr Eriksen, es handelt sich um die ermordete Frau, nicht wahr?! Um die Dame, die der Frau Lizzia Douglas so ähnlich sieht …“

Abermals wich er wie erschrocken zurück … Abermals wurde sein Blick mißtrauisch und verschlossen …

„Oh – Sie sind ja sehr gut unterrichtet, gnädiges Fräulein …“ Das klang bitter und vorwurfsvoll.

„Gehen Sie zu Harst!“ sagte Sigi bittend. Gehen

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Walther Kabel: Die Antenne im fünften Stock. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1926, Seite 68. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Antenne_im_f%C3%BCnften_Stock.pdf/68&oldid=3271790 (Version vom 31.7.2018)