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6. Kapitel.


„Lautstärke tadellos …“


Der lange Benno trat aus dem Dunkel der Kiefernschonung hervor …

„’n Abend, die Herren!“ flüsterte er uns zu. „Sie haben fein herjefunden – allerhand Achtung … Ick dachte schonst, Sie würden sich bei die Dusterheit verirren … Diese Jejend is der reene Irrjarten – ’n bißken Wald, een Haus, wieder Wald, wieder een Haus. Hier in diese Eijenheimkolonie mecht’ ick nich bejraben sein – nischt als Kiefern und Sand!“

„Und – sonst was Neues, Benno?“ fragte Harald gedämpft …

„Nischt … Der Olle is wohl in die Klappe jekrochen … Kommen Sie man … Nur fufzig Schritt sind’s …“

Wir durchquerten den schmalen Streifen Schonung.

Da lag denn nun dicht vor uns ein einstöckiges Häuschen, umgeben von einem schlichten Lattenzaun. Der Garten war klein. Einzelne Bäume hatte man stehen lassen …

„Ob ein Hund auf dem Grundstück ist?“ meinte Harald.

„Nein … Aber – ’ne Antenne is da … Kieken

Empfohlene Zitierweise:
Walther Kabel: Die Antenne im fünften Stock. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1926, Seite 72. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Antenne_im_f%C3%BCnften_Stock.pdf/72&oldid=3271795 (Version vom 31.7.2018)