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Und dann – schoß er wie ein Geier wieder auf den Schrank zu. Da hing an der Innenseite der Tür ein Heft an einem Bindfaden …

Harst blätterte darin, schüttelte den Kopf …

„Merkwürdig! – Hier steht als erste Eintragung:

2. Februar. Lautstärke mäßig. Schlechte Aussteuerung. Die Röhren tönen.

Dann:

3. Februar. Lautstärke tadellos. Sprache klar. Röhren tönen wenig.

Und so geht’s weiter – für jeden Tag eine Notiz … Nur die von dieser Nacht fehlt … Merkwürdig …! Im übrigen ist alles englisch geschrieben …“

Nochmals blätterte er in dem Heft…

„Ah – hier doch noch etwas … Und zwar:

Für meinen Sohn Tom! Sollte mir etwas zustoßen, so bitte ich dieses Heft als eingeschriebenen Brief Herrn Ingenieur Thomas Eriksen zuzusenden, da es für ihn wertvoll ist. – Die Pacht für das Grundstück habe ich bis zum April vorausbezahlt.

Gunnar Eriksen.

So, nun kennen wir ihn,“ fügte Harst zufrieden hinzu. „Also Herr Gunnar Eriken …! Und sein Sohn ist fraglos Radioingenieur, Erfinder, hat nur eine Erfindung ausprobiert, freilich unter besonderen Umständen …“

Empfohlene Zitierweise:
Walther Kabel: Die Antenne im fünften Stock. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1926, Seite 79. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Antenne_im_f%C3%BCnften_Stock.pdf/79&oldid=3271802 (Version vom 31.7.2018)