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Sie Frau Lizzia Douglas, daß Harald Harst sie sprechen möchte …“

Frau Worge kreischte leise …

„Herr – Herr Harst?! Nicht möglich!! Ich gehe schon …“

Diesmal schlug sie die Tür nicht zu …

Wir hörten sie klopfen, sehr erregt etwas hervorkollern …

Dann schienen die da drinnen zu beraten …

Bis – Frau Douglas persönlich uns einließ …

Sie war recht verstört … Aber Thomas Eriksen desto ruhiger. In Marys möbliertem Zimmer standen wir uns gegenüber …

Eriksen stellte uns seine Schwägerin vor, sagte dann:

„Ich war heute bei Ihnen, Herr Harst …“

„Ich weiß … Nehmen wir Platz …“

Und nun hoffte ich auf eine endgültige Lösung des Rätsels … Thomas Eriksen begann ohne Scheu zu erzählen …

Ich will seine Angaben hier in gedrängtester Kürze wiedergeben – ohne Harsts Zwischenfragen. –

Eriksen hatte als Student einem politischen Geheimklub in Neuyork angehört, war dann aber ausgetreten, als die Ziele des Geheimbundes immer anarchistischer wurden. Zehn Jahre lang hörte er nichts von diesen Leuten. Dann erhielt er plötzlich im November des

Empfohlene Zitierweise:
Walther Kabel: Die Antenne im fünften Stock. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1926, Seite 86. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Antenne_im_f%C3%BCnften_Stock.pdf/86&oldid=- (Version vom 31.7.2018)