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der Sacristei begraben. „Musicus vocalis et instrumentalis excellens“ (Höffner).

505. Mauritius Hoffmann

war 1629 zu Ulrichskirchen in Niederösterreich geboren, wurde am 1. Mai 1650 eingekleidet, legte am 24. Juni 1651 Profess ab und kam hierauf zur Vollendung seiner philosophischen Studien nach Wien, wo er noch vor Empfang der Priesterweihe am 13. Jänner 1653 an Phthisis plötzlich starb. Er wurde im Stifte begraben.

506. Karl Giethe

(al. Getheus), 1622 zu Walbeck in Flandern geboren, wurde am 10. Juli 1650 eingekleidet, legte am 16. Juli 1651 die Profess ab und feierte am 27. Dec. 1654 seine Primiz. Er war vom 20. Februar 1654 bis 21. Dec. 1671 Succentor, 8. Mai 1656 bis 1657 Refectorar und starb am 21. Dec. 1671. „In fine vitae canens: Salve regina obiit, postquam se proprio nisu ad consuetos cineres in terram provolvisset“ (Seywitz). „Vir singulariter devotus in celebratione missarum: diligens in horti cultura“ (Höffner).

507. Caspar Asam

(Asamus), am 31. Dec. 1632 zu Mödling in Nieder Österreich geboren, wurde am 29. Sept. 1650 eingekleidet, legte am 29. Sept. 1651 die Profess ab, studierte Philosophie und Theologie an der Universität zu Wien und feierte am 4. August 1658 seine Primiz. Er wirkte hierauf vom 26. August 1658 bis 26. Nov. 1666 als Bibliothekar, 1659 bis 1666 als Novizenmeister und Beichtvater der Conventualen, 1. Jänner 1660 bis 31. März 1671 als Provisor von Mayerling, 11. Juni 1661 bis Herbst 1663 als Convictspräfect und 23. Juni 1662 bis 31. März 1671 als Secretär. Vom 23. August 1664 bis 26. Nov. 1666 war er Subprior und vom 26. Nov. 1666 bis 31. März 1671 Prior. Am 10. April 1671 wurde er als Prior und Vice-Administrator des verwaisten Stiftes Säusenstein eingesetzt, am 12. Jänner 1673 daselbst zum Abt erwählt und am 23. Mai infuliert. Nach dreijähriger segensreicher Regierung starb er am 21. August 1676 zu Melk an Dysenterie und wurde in der Stiftskirche zu Säusenstein in der Mitte des Chores begraben. Höffner sagt von ihm: „Vir pius et doctus, comis et affabilis, qui morum suorum concinna suavitate omnium sibi animos facile devinxit. Ad regendum quodammodo natus, ob eximiam, qua pollebat, discretionem et casibus occurentibus

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 97. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/114&oldid=- (Version vom 18.6.2020)