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worauf er ins Stift zurückkehrte. Er war hier vom 4. März 1685 bis 3. Jänner 1689 Kellermeister, vom 4. März bis 29. Oct. 1685 zugleich Kastner und 18. Nov. 1685 bis 12. Juni 1693 Beichtvater der Conventualen, trug vom 10. Jänner 1689 bis 25. Sept. 1690 Philosophie vor, bekleidete 3. Jänner bis 10. Juli 1693 das Amt eines Subpriors und 13. Juli 1693 bis 9. April 1701 das eines äbtlichen Secretärs und unternahm als solcher im Auftrage des Abtes Marian I. eine Reise zum General-Capitel nach Cîteaux. Vom 10. Februar 1694 bis 21. Sept. 1699 war er Grundbuchschreiber, 7. Juli bis 13. August 1698 interimistischer Verwalter von Tallern, 21. Sept. 1699 bis 15. Nov. 1703 Verwalter von Königshof, 16. Nov. 1703 bis 2. Jänner 1708 Prior, und 16. Nov. 1703 bis 5. Oct. 1709 Provisor von Mayerling. Vom 15. Jänner 1708 bis 5. Oct. 1709 administrierte er die Pfarre Alland, kam 7. Oct. 1709 als Verwalter nach Niederleis und starb daselbst am 15. August 1719, indem er während des Messopfers vom Schlage getroffen wurde. Sein Grab befindet sich in der dortigen Pfarrkirche. „Vir religiosus, litteratus, doctus et fidelis oeconomus, Marianae pietati singulariter deditus, quam a teneris usque ad ultimum vitae spiritum coluit“ (Cor. fratr.).

563. Jakob Fegenberger

war am 14. August 1645 zu St. Florian in Oberösterreich geboren, lernte das Schusterhandwerk und legte als Laienbruder am 1. Mai 1680 die Profess ab. Er wurde hierauf Subsacrista, floh 1683 nach Neuberg und kehrte nach dem Abzuge der Türken wieder ins Stift zurück. Vom Sept. 1685 bis 15. März 1689 verwaltete er das Gut Tallern, vom 15. März bis 24. Sept. 1689 war er Kellermeister und Kastner im Stiftshofe zu Wien, 26. Sept. 1689 bis 5. April 1694 abermals Verwalter in Tallern, 5. April 1694 bis 20. August 1695 Adjunct des dortigen Verwalters und 9. Sept. 1695 bis 9. August 1698 Kastner in Königshof. Am 12. August 1698 kam er als Verwalter nach Enzersdorf und starb daselbst am 14. April 1703 an Phthisis. Er wurde im Stifte begraben. „Bonus oeconomus“ (Seywitz).

564. Malachias Robelt

wurde am 12. Nov. 1660 zu Pürstendorf in Niederöstereich geboren, legte am 17. Mai 1682 Profess ab, studierte Philosophie in Wien und machte dort 1683 die

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 128. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/145&oldid=- (Version vom 9.11.2020)