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6. Jänner 1712. Vom 4. April 1712 bis 1716 war er Convictspräfect, 20. Jänner 1714 bis 1716 Kelleramts-Adjunct, März 1716 bis 29. August 1718 Cooperator in Niedersulz, versah nach seiner Rückkehr ins Stift 1718 durch einige Zeit die Seelsorge in Gaden, wirkte dann 1. Oct. 1718 bis 1. Sept. 1719 als Sacrista und 1. Sept. 1719 bis zu seinem Tode als Cooperator in Alland, wo er am 24. März 1726 starb und begraben wurde. Die Corona fratrum rühmt ihn als pflichteifrigen, mit Erfolg wirkenden Seelsorger.

619. Eugen Hueber,

am 22. Juni 1686 zu Perchtoldsdorf in Niederösterreich geboren, legte am 7. Oct. 1708 die Profess ab und feierte am 26. April 1711 die Primiz. Er war 6. März 1713 bis 4. Mai 1719 Vestiarius, ? bis 4. Mai 1719 Cooperator in Alland und 4. Mai 1719 bis Februar 1720 Cooperator in Mönchhof. Er starb zu Wien am 11. (al. 14.) August 1720 und wurde im Stifte begraben.

620. Ferdinand Perger,

am 18. März 1690 zu Wolkersdorf in Niederösterreich geboren, legte am 7. Oct. 1708 die Profess ab und primizierte am 6. Jänner 1715. Er war 3. April 1716 bis 16. März 1720 Convictspräfect, 3. Juni 1720 (bis 1723?) Professor der speculativen Theologie und 23. März 1723 bis c. Februar 1729 Subprior und Vicar von Sittendorf und Dornbach. 1729–1733 wirkte er als Pfarrverweser in Niedersulz, 1733 (1734?) bis 1735 als letzter Verwalter von Sparbach und Nov. 1735 bis Sept. 1736 als Pfarrverweser in Alland. 1737 bis 1738 war er Administrator von St. Gotthard und 31. Jänner 1739 bis zu seinem Tode Pfarrverweser in Winden, wo er am 22. März 1743 starb und in der Pfarrkirche begraben wurde. Dony sagt in der Corona fratrum: „Spem magnam sibi quondam ad Infulam Crucensem fecerat, sed de eius promotione nemo cogitaverat. “ Das Urtheil des P. Seywitz hingegen lautet: „Vir summe spiritualis et si de pietate et religione consultum fuisset, nemo alius Infulam Abbatialem A. 1728 rettulisset.“

621. Constantin Tieffenböck

war am 29. Sept. 1656 zu Auroldsmünster in Bayern (im heutigen oberösterreichischen Innviertel) geboren, studierte Philosophie in Salzburg und Theologie in Salzburg und Wien, wo er im Oct. 1680 ordiniert wurde und am 22. Dec. g. J. seine Primiz feierte. Er wirkte

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 156. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/173&oldid=- (Version vom 25.6.2020)