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seine Jubelprofess und starb am 5. Juni 1794. „Religiosus mortificatus et disciplinatus“ (Seywitz).

697. Friedrich Nussbaumer

(al. Nussbaum) wurde am 1. August 1715 (al. 1718) in Wien geboren und legte als Laienbruder am 21. März 1739 die Profess ab. Er stand im Stifte als Kunsttischler in Verwendung, war c. 1765–1773 Waldamts-Adjunct, 1773–1774 Pförtner, 1774–1779 Refectorar und starb am 22. Februar 1787. „Libentius quondam addiscendae linguae latinae, quam dolabrae intentus“, sagt Seywitz.

698. Christian Weidinger,

am 7. Sept. 1709 zu Wien geboren, legte am 19. März 1742 als Laienbruder die Gelübde ab. 1746–1748 war er Director des Donaten, 1747 Pförtner, 1747–1748 Waldamts-Adjunct und Inspector der Wegarbeiten im Walde, 1750–1752 wiederum Director des Donaten und 1756–1757 abermals Waldamts-Adjunct. 1765 erscheint er als Pförtner, war hierauf bis 1773 Kastner in Trumau, kam dann nach St. Gotthard und wirkte daselbst 1773–1774 als Kastner, 1774–1777 als Chormusiker, 1777–1779 als Kelleramts-Adjunct, 1779–1780 wiederum als Chormusiker und 1780 bis zu seinem Tode als Buchbinder. Er starb am 2. Juli 1788 zu St. Gotthard. „Hic vir declinandi otii causa bibliopegiam addiscit et … elegantiora opera perficit“, sagt Seywitz.

699. Johannes Steinegg

(al. Steineck), am 8. Nov. 1725 zu Wien geboren, legte am 8. Dec. 1745 die Profess ab und feierte am 20. August 1749 seine Primiz. Er trug 1752–1754 im Stifte Theologie vor, war 1754–1756 Cooperator in Niedersulz, 1759–1761 Curat in St. Gotthard und c. 23. Juni 1761 bis zu seinem Tode Pfarrverweser in Jennersdorf, wo er am 25. April 1764 starb und in der Pfarrkirche begraben wurde. „Titulo sedulitatis in studiis commendatus“ (Seywitz).

700. Eugen Pabst,

am 20. Februar 1724 zu Zuckmantel in Schlesien geboren, legte am 8. Dec. 1745 die Gelübde ab und feierte am 15. August 1748 seine Primiz. 1748–1750 war er Director des Donaten, 1758 bis c. 1766 Cantor und Regenschori und hierauf bis 1773 Schaffner der hinteren Waldungen. 1773–1774 verwaltete er das Gut Tallern, 1774–1776 war er Küchenmeister im Stifte, 1776–1777 Kellermeister in St. Gotthard, 1777 wurde er abermals Cantor und Regenschori, 1778

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 182. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/199&oldid=- (Version vom 12.12.2020)