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II. Abt Heinrich I. (1148–1185)

6.

Heinrich wurde 1148 zum Abt gewählt; welches Amt er vor seiner Wahl bekleidete, wird nirgends angegeben. Alte Stiftskataloge versetzen seinen Tod auf den 15. Dec. 1185, die Nekrologien von Klosterneuburg, Reun und St. Andrä hingegen auf den 30. Mai (cf. Xenia Bernardina P. III. 56–57).




III. Abt Marquard. (1186–1203)

7.

Marquard wurde wahrscheinlich 1186 zum Nachfolger des Abtes Heinrich I. gewählt. Nach einigen Quellen starb er 1202, nach anderen am 7. Dec. 1203 (cf. Xenia Bernardina P. III. 57).

Während seiner Regierung werden folgende Mönche genannt:

8. Walther.

Als der Banus Dominik Bors das Cistercienserstift Marienberg in Ungarn gründete und die Besiedlung desselben dem Abte von Heiligenkreuz übertrug, wurde Walther erster Abt der dorthin entsandten Colonie (1197).

(Seywitz: Series abbat.)

9. Eticho

erscheint c. 1200 als cellerarius. Das älteste Nekrologium von Heiligenkreuz führt einen Eticho am 16. Nov. an.

(Catal. alphab.)

Außerdem verzeichnen Strobl: Castrosolium und der Katalog von Doczy c. 1200 noch folgende Mitglieder des Stiftes:

10. Engelbert,

pistor in Tallern. Nach dem ältesten Nekrologium von Heiligenkreuz starb ein Engelbertus conversus am 15. Jänner eines nicht genannten Jahres.

11. Gerhoh,

conversus.

12. Hartung,

conversus.

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 3. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/20&oldid=- (Version vom 4.8.2020)