Seite:Die Cistercienser von Heiligenkreuz.pdf/200

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

Schaffner der vorderen Waldungen und starb am 5. Jänner 1785. „Musicus tubae cantu excellens“ (Seywitz).

701. Caspar Haischink

(al. Hayschinch), am 30. Juni 1726 zu Annaberg in Niederösterreich geboren, legte am 8. Dec. 1745 die Profess ab und feierte am 29. Sept. 1749 seine Primiz. 1751–1756 war er Convictspräfect, 1756–1758 Cooperator in Niedersulz, 1758 bis c. 1762 Novizenmeister, c. 1762–1767 Subprior und 1767–1788 Prior. Zugleich bekleidete er noch die Ämter eines äbtlichen Secretärs 1777–1787 und Bibliothekars 1778–1788. Er starb als Senior, Profess- und Priester-Jubilar am 21. August 1803. „A nimia discretione confratribus commendatus. D. Abbati apprime charus“ (Doczy). Von ihm erschien eine Predigt im Drucke:

Entscheid Urtheil der Liebe zwischen der heiligen Büßerin Maria Magdalena und Christo dem göttlichen Erlöser. Bei denen Wohl-Ehrwürden P. P. Franziscanern zu Entzersdorf zu dero feyerlichen Fest-Begängnuss den 22. Juli 1754 in einer Lobrede verfasset und vorgetragen von P. Casparo Hayschinck. Wienn, gedruckt bey Frantz Andre Kirchherger, Univ. Buchdruckern.

702. Michael Zacke

wurde am 22. April 1721 zu Schwaben in Böhmen als leibeigener Unterthan des Grafen von Kaunitz geboren und nur unter der Bedingung, dass er in einen geistlichen Orden eintrete, freigelassen. Er legte am 21. Sept. 1747 die Profess ab und feierte am 29. Sept. 1748 die Primiz. 1749 bis 1751 wirkte er als Convictspräfect, 1751–1753 als Curat in St. Gotthard, hierauf war er Hofmeister bei den jungen Baronen von Petras und 1757–1758 deutscher Seelsorger in St. Gotthard. 1758–1761 bekleidete er das Amt eines Subpriors, 1761 (1762?) bis 1765 war er als Pfarrverweser in Niedersulz, 1765 bis 1768 als Prior von St. Gotthard und 1768 bis c. 1791 als Amtsverwalter thätig. Während des Interregnums von 1787 bis 1790 befand er sich unter den Administratoren des Stiftes. Zuletzt verwaltete er das Gut Tallern und starb daselbst als Senior, Profess- und Priester-Jubilar am 11. April 1805. „Vir erat religiosus“ (Doczy).

703. Guido Mayer,

am 22. April 1725 zu Eger in Böhmen geboren, legte am 21. Sept. 1747 die Gelübde ab und primizierte am 21. Sept. 1749. Er war 1750–1753 Amanuensis des P. Prior, 1753–1756 Curat in St. Gotthard, c. 7. März 1756 bis c. 17. Sept. 1757 Cooperator in Mönchhof, Oct. 1757 bis

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 183. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/200&oldid=- (Version vom 26.11.2020)