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des Palatins Poto das von ihren Vorfahren dem Kloster geschenkte und von ihnen bisher widerrechtlich demselben entzogene Prädium Winden der Abtei Heiligenkreuz restituieren.

(Weis I. 99, 100.)

62. Ulrich

tritt in drei Urkunden, in den Jahren 1239 (Jänner und Juni) und 1248, als Laienbruder auf. Da sich zwei von diesen Urkunden auf Königshof und eine auf das ganz nahe gelegene Winden beziehen, außerdem zwei in Bruck a. d. Leitha ausgestellt sind, so glaube ich annehmen zu dürfen, unser Bruder Ulrich sei auf der Grangie Königshof in Verwendung gewesen.

(Weis I. 99, 100, 116.)

68. Wulfing

war ebenfalls 1239 ein Conversbruder und dürfte gleichfalls, was ich aus den nämlichen Gründen schließe wie beim vorhergehenden, in Königshof beschäftigt gewesen sein.

(Weis I. 100.)

64. Heinrich

und

65. Konrad

werden 1239 als Mönche und Priester erwähnt.

(Weis I. 100.)

66. Berthold

war 1240 cellerarius und erscheint als solcher mit dem Beinamen „frater benevolus“; noch 1248 wird er als einfacher Mönch ohne Angabe eines Amtes genannt.

(Catal. alphab. – Strobl l. c. – Weis I. 116.)

67. Ulrich

lässt sich am 1. Nov. 1241 als Prior nachweisen.

(Weis I. 105.)




VI. Abt Pilgrim I. (1243–1249)

68.

Pilgrim war Profess von Baumgartenberg und seit 1237 Abt dieses Klosters. Nach dem Tode Egilolfs wurde er nach Heiligenkreuz postuliert (1242), dürfte aber, da Abt Egilolf am 24. Dec. 1242 verschied, erst anfangs 1243 hier angekommen sein. Nach der gewöhnlichen Angabe starb er am 12. Juli 1249, nach Catal. alphab. hätte er in bezeichnetem Jahre resigniert.

(Xenia Bernardina P. III. 59.)

69. Gutolf

wird bereits 1245 als Beichtvater und Lehrer der Cistercienserinnen von St. Nikolaus in Wien erwähnt und

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 8. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/25&oldid=- (Version vom 4.8.2020)