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ihn daselbst 1272–1275 regieren; aber nach dem liber fundationum von Zwettl erscheint er bereits am 18. Dec. 1267 als Abt und das letztemal 1273. Sein Todestag ist nach Hayder der 25. Dec. 1275.

(Archiv f. Kunde österr. Geschichtsqu. XII. u. XVII. 168. – Fontes rer. Austr. III. 347 u. 429. – Hayder: Annal. Pomar. – Xenia Bernardina P. III. 80.)

95. Heinrich

erscheint zur Zeit des Abtes Pilgrim II. (also 1261) als Hofmeister in Mönchhof. Der Catal. alphab. gibt auch seinen Geburtsort an, indem er ihn „Henricus de Zuerndorff“ nennt; doch ist es unbestimmt, ob damit Zwerndorf in Niederösterreich oder Zurndorf in Ungarn gemeint ist.

(Weis I. 157.)




XI. Abt Heinrich III. Schinweis. (1262–1284)

96.

Abt Heinrich III. wurde nach dem einhelligen Zeugnisse der alten Quellen am 15. Jänner 1262 zum Nachfolger des Abtes Pilgrim erwählt. Das Lilienfelder Nekrologium setzt seinen Sterbetag auf den 28. Juni, ein alter Stiftskatalog auf den 29. Juli. Da aber diese Daten mit den Urkunden nicht übereinstimmen, dürfte die Angabe Seywitz’ die richtige sein, die als seinen Todestag den 1. Jänner 1284 nennt (cf. Xenia Bernardina P. III. 61).

97. Syboto,

ein Laienbruder, war 1263 Hofmeister in Baden und schloss im genannten Jahre einen vortheilhaften Tausch für das Stift ab.

(Weis I. 159.)

98. Aspinus

wird 1263 als Mönch erwähnt.

(Strobl l. c.)

99. Rudolf

erscheint 1263 als ammanus cellerarii.

(Weis I. 160.)

100. Engelbert

begegnet uns 1267 als Prior.

(Hanthaler: Recens. I. 106.)

101. Philipp,

102. Konrad

und

103. Petrus

erscheinen 1267 als Zeugen auf der Stiftungsurkunde der Kirche zu Penzing. Die beiden letzten werden als Priester bezeichnet.

(Quellen zur Gesch. d. Stadt Wien I. 8.)

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 15. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/32&oldid=- (Version vom 4.8.2020)