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159. Ulrich

war am 6. Jänner 1330 Spitalmeister.

(Weis II. 129.)

160. Jakob

wird am 6. Jänner 1330 als Pförtner genannt.

(Weis II. 129.)

161. Wolfhart

erscheint am 6. Jänner 1330 als Subprior.

(Weis II. 129.)

162. Racherus

war 1330 Hofmeister in Trumau.

(Doczy.)




XXII. Abt Wulfing. (1333–1342)

163. Griffo Gnembhertl

stammte aus einer Wiener Bürgersfamilie und war der jüngste von drei Brüdern. Der älteste namens Friedrich blieb im Laienstande, war ein besonderer Wohlthäter der Cistercienserklöster Österreichs und starb 1338. Der zweite Bruder hieß Otto und war 1330–1349 Pfarrer zu Maria am Gestade in Wien. Der jüngste endlich war unser Griffo; er erscheint bereits 1338 als Mönch in Heiligenkreuz und starb – wie auch sein Bruder Otto – 1349 an der großen Pest.

(Linck: Annal. Claravall. I. 707, 748.)

164. Seyfrid

erscheint am 25. Februar 1338 als Hofmeister von Königshof und Neuaigen. Als solcher schloss er in genanntem Jahre im Namen des Stiftes einen Kauf mit Otto von Gottesbrunn ab, wodurch letzterer der Abtei seinen Hof zu Winden überließ. Noch im nämlichen Jahre begab sich Seyfrid nach Raab, um den Kaufvertrag vom dortigen Domcapitel beurkunden zu lassen. Am 16. März 1359 erscheint er als Hofmeister von Mönchhof, das letztemal wird er als solcher 1361 erwähnt.

(Catal. alphab. – Weis II. 172, 174, 245.)




XXIII. Abt Leopold. (1342–1347)

165.

Leopold war Profess des Stiftes Lilienfeld und wurde nach der Resignation (?) des Abtes Wulfing im Herbste 1342

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 27. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/44&oldid=- (Version vom 4.8.2020)