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260. Heinrich Bauernfeind

(Paurnveindt) war 1449–1455 Verwalter der am linken Donauufer gelegenen stiftlichen Besitzungen; als solcher „conscripsit terminos loci Baumgarten“. Er ist wohl der „Heinricus magister praediorum“, welcher am 11. März 1452 urkundlich erscheint.

(Catal. alphab. – Rubr. 48. fasc. I, no. 9 Pergam.)




XXXIV. Abt Johannes IV. Poley. (1451–1459)

261.

Johannes war Profess des Klosters Ebrach und Professor der Theologie in Wien. Er war mit seinem Abte Heinrich V. Blumentrost, der im Auftrage des Abtes von Morimond der Abtwahl nach der Resignation Johannes III. präsidierte, nach Heiligenkreuz gekommen, wurde vom Ebracher Abte den wahlberechtigten Brüdern vorgeschlagen und von diesen als Abt anerkannt. 1459 resignierte er, starb aber nach dem Nekrologium von Ebrach erst am 1. Juli c. 1462.

(Seywitz: Series abbatum. – Xenia Bernardina P. III. 71.)

262. Petrus Schreiber

erscheint 1452 als cellerarius (nach Catal. alphab. wäre er 1447–1453 cellerarius und fundiscriba gewesen) und tritt als solcher im Namen des Stiftes gegen eine Reihe von Personen wegen versessenen Grunddienstes klagbar auf. Er ist wahrscheinlich derjenige Petrus, welcher nach dem Nekrologium von St. Pölten am 29. März 1462 starb.

(Rubr. 27. fasc. III. no. 1, no. 11, no. 14; fasc. IV. no. 9.)

263. Johannes Verger

„profugus, sed rehabilitatus a Capitulo generali ad officia et dignitates“ anno 1454.

(Doczy.)

264. Georg

findet sich 1454–1460 als cellerarius in Tallern. Er ist wahrscheinlich identisch mit dem späteren Abte Georg III., der vor dem 6. September 1462 gewählt wurde und zwischen 15. Juni und 2. Juli 1470 starb.

(Catal. alphab. - Xenia Bernardina P. III. 71.)

265. Theodorich

wurde 1454 als Abt in das böhmische Cistercienserstift Sedletz postuliert, fieng an, die von den Hussiten zerstörten Gebäude wieder aufzubauen und starb 1465.

(Steinbach: Diplomatische Sammlung I. 105. – Xenia Bernardina P. III. 80.)

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 39. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/56&oldid=- (Version vom 18.8.2020)