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L. Abt Christoph Schäfer. (Vom 18. Jänner 1615 bis 10. August 1637.)

424. Anton Jakuts

legte 1615 die Profess ab, war vom 1. Oct. 1623 bis 10. August 1624 Kellermeister und Kastner, 26. Juli 1624 bis 1. Nov. 1625 Kämmerer und Küchenmeister, 1. Februar bis 19. März 1625 abermals Kellermeister und starb am 5. Jänner 1626 eines erbaulichen Todes. „Strenuus S. Regulae observator“ (Seywitz).

425. Simon Dorntreil

legte 1615 die Gelübde ab und empfieng hierauf die Priesterweihe. Am 1. Jänner 1627 wurde er Pfarrverweser in Münchendorf, im Sept. 1627 zugleich auch Pfarrverweser in Trumau und versah beide Ämter bis zu seinem Tode am 29. August 1630.

426. Sigismund Pelositz

war zu Breslau geboren und legte 1615 die Profess ab. Nach seiner Priesterweihe war er 1616 bis 26. Juli 1618 Pfarrverweser von Alland, 13. Jänner 1617 bis 6. August 1618 Kellermeister, 1. Sept. 1617 bis 11. Jänner 1622 Prior, 1. Sept. 1617 bis 24. Juli 1618 Kämmerer und Waldschaffer und 7. August bis 12. Sept. 1618 interimistischer Verwalter von Königshof. Am 24. April 1621 wurde er Bibliothekar und am 1. Jänner 1622 wieder Pfarrverweser in Alland, welche Ämter er bis zu seinem am 11. Jänner 1622 erfolgten Tode bekleidete.

427. Jakob Seiterer

machte 1615 die Profess, wurde wegen seiner ausgezeichneten Fähigkeiten bereits am 30. März 1616 Kämmerer, Waldschaffer, Küchenmeister, Kellermeister und Kastner, entfloh aber am 30. Dec. 1616 nachts aus dem Stifte, ohne dass man über ihn noch etwas erfuhr.

428. Johannes Brombach,

seines Handwerkes ein Schreiner, wurde zu Meißen 1570 geboren und legte als Laienbruder 1615 die Profess ab, worauf er eine Zeitlang Adjunct des Kellermeisters war. Als ausgezeichneter Kunsttischler verfertigte er 1630 mit Hilfe der beiden Laienbrüder Nivard Spindler und Georg Sollinger aus Nussbaumholz das Chorgestühl mit 36 Stallen, das im Mittelschiffe der Kirche in der Nähe der Vierung aufgestellt wurde. (Es gieng 1683 zugrunde.)

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 65. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/82&oldid=- (Version vom 20.10.2020)