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Die Gartenlaube (1871) b 077.jpg

„Leicht, aber sehr fein!“
Nach dem Oelgemälde von Ed. Grützner in München.




Im Hauptquartier des Prinzen Friedrich Karl.


Von unserem Berichterstatter Georg Horn.


Zehnter Brief. Eine Audienz beim Bischof Dupanloup.


Wer sich um die Geschichte der Gegenwart wirklich kümmert, hat auch den Namen des berühmten Bischofs von Orleans schon gelesen und weiß, daß dieser, Dupanloup, es war, welcher vor Jahren den Muth hatte, mit glänzender Beredsamkeit und mit dem Erfolge eines großen Eindrucks alle jene Schritte und Maßnahmen des Kaiserreichs auf das Heftigste anzugreifen, welche darauf gerichtet waren, den Papst in seiner weltlichen Herrschaft zu schädigen und zu beschränken. Als dann in Rom das Concil zusammentrat, erschien Bischof Dupanloup in der Peterskirche, um vor den Thronstufen Sr. Heiligkeit mit einer Kraft, welche die Bewunderung der ganzen gebildeten Welt für sich hatte, gegen die Lehre von der Unfehlbarkeit des Papstes zu protestiren.

Es war zu erwarten, daß der Bischof Dupanloup, der sich zu jeder Zeit und vor Allem als Franzose gefühlt hatte, auch den

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Verschiedene: Die Gartenlaube (1871). Leipzig: Ernst Keil, 1871, Seite 77. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Gartenlaube_(1871)_077.jpg&oldid=3280426 (Version vom 31.7.2018)