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ein Rollen und ein Krachen wie von einem starken Erdbeben hervor. Als die Staubmenge sich verzogen hatte, konnte man von deutscher Seite her erst so recht überblicken, welche Zerstörungen in der Schlucht und an dem jenseitigen Abhang angerichtet waren. Tiefe Trichter hatten sich am Boden der Schlucht gebildet, der sich weithin gesenkt hatte. In der westlichen Wand aber klaffte eine breite Erdspalte wie ein neu erstandenes, sich nach Westen zu hinziehendes Quertal. Dort war offenbar ein Teil der Grottendecke der großen Halle mit eingestürzt. Daß die dort befindlichen Feinde der furchtbaren Katastrophe sämtlich zum Opfer gefallen waren, konnte kaum bezweifelt werden.

Ein gleich darauf von den deutschen Gräben aus unternommener Angriff auf die französischen Stellungen am Rande der Schlucht hatte vollen Erfolg, da der durch die gewaltige Sprengung noch völlig kopflose Feind einfach überrannt wurde. – –




Empfohlene Zitierweise:
W. Belka: Die Höhlen von Saint-Pierre. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1916, Seite 47. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_H%C3%B6hlen_von_Saint-Pierre.pdf/48&oldid=- (Version vom 31.7.2018)