Seite:Die Herrin der Unterwelt.pdf/104

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zu gibt es ebenfalls eine Schlucht … Kein Mensch käme dort hinunter … Und dieser Abgrund zieht sich auch im Bogen nach Norden und vereint sich mit dem steilen Tal der stürzenden Wasser. Der Berg ist eben von allen Seiten isoliert, ist ein Kastell mit Gräben ringsum, ist eine Burg, die nur den Affen zugänglich ist … und den Menschen, denen Lylian Garden den Zutritt gestattet … – Ob es alles Affen sind, ich … bezweifele es …“ fügte er sichtlich voller Widerstreben hinzu. „Ich kann es mir nicht recht denken … Ein Mantelpavian läßt sich nicht so weit zähmen. Sie bleiben heimtückisch, reizbar und bissig wie tolle Hunde.“ –

Es war vier Uhr. Im Osten zeigte sich der helle Streifen des heranziehenden Tages. Neben mir stand Mary, hinter mir saß Fennek. Vincent war im Lager geblieben. Wir standen zwischen den Felsen am Südrand des Plateaus. Noch kämpfte die Nacht gegen das Licht, noch lag vor uns die Gebirgslandschaft im Dunkel, zeigte nur unklare Umrisse, verschwommene Konturen …

Aber … aus dieser ungewissen Dämmerung hervor glühten flimmernde Pünktchen, verschwanden, flackerten heller … Ich nahm das Glas und richtete es dorthin und … sah …

Gabara und die Seinen steckten noch immer in der Falle. Ich sah diese mächtige Felszunge rechts über dem Abgrund, ich sah die Brustwehr aus

Empfohlene Zitierweise:
Max Schraut: Die Herrin der Unterwelt. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1930, Seite 103. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Herrin_der_Unterwelt.pdf/104&oldid=- (Version vom 31.7.2018)