Seite:Die Herrin der Unterwelt.pdf/174

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rannte er gegen einen Baum, schlug abermals zu Boden …

Die Guasasso kümmerten sich nicht um ihn.

Wie gehetzt brachen sie die Zelte ab, wie gehetzt sattelten sie die noch lebenden Tiere …

Das war Panik, – das war Flucht vor dem Verderben, – das war Angst vor dem Buckligen, der sich neben seinem Dromedar in das Gras gesetzt hatte und mit dem Finger in einen kahlen Sandstreifen allerlei Zeichen malte.

Patumengi trat hinter mich und zog mir mit den Zähnen die Knoten der Fesseln auf.

„Homra ist gekommen, Mr. Abelsen,“ sagte er schlicht. „Ich wußte … Die Guasasso werden Gabara nie mehr als Heiitsch anerkennen … In einer Stunde wird kein einziger mehr in der Nähe sein.“

Ich befreite ihn von den Fesseln, und – – urplötzlich erhob sich da aus der Richtung des Berges dasselbe wilde ohrenbetäubende, satanische, schrille Heulen der Hamadryas, das ich bereits einmal gehört hatte.

Habiru, des Heiitsch Sohn, stürzte herbei …

Habiru lud den Bewußtlosen auf ein Dromedar, riß das Zelt weg, – – und wir waren mit Homra und den toten Tieren allein auf der von roten Lichtreflexen erfüllten Lichtung.

Wir hörten die Affen kreischen, wir hörten das

Empfohlene Zitierweise:
Max Schraut: Die Herrin der Unterwelt. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1930, Seite 173. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Herrin_der_Unterwelt.pdf/174&oldid=- (Version vom 31.7.2018)