Seite:Die Herrin der Unterwelt.pdf/34

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„Turst?! Nein! Wer ist das?“

Wir hatten den Abhang erklommen, und ich bemerkte bei dem sehr hellen Mondlicht Miß Marlons beide Begleiter und das ledige Pferd, – ich sagte daher nur:

„Den Herrn müßte ich Ihnen vorstellen, Miß, – übrigens sind da Ihre Gefährten, und …“

„Oh – ich weiß schon, ich soll Ihren Lagerplatz und Ihre Anwesenheit hier geheim halten, – das ist selbstverständlich, Mr. Olaf … Lassen Sie mich nur allein … Ich danke Ihnen noch herzlich …“

Ihr Händedruck, ihr Blick verhießen so manches … Spröde war sie nicht, und meinerseits war es Laune und Stimmung, daß ich sie einfach in die Arme nahm und küßte, wenn auch mit allem schuldigen Respekt.

„Oh – Sie Barbar!!“ – – und dann versetzte sie mir einen leichten Stoß vor die Brust und trat hinter dem Buschwerk hervor und lief im Bogen der Stelle zu, wo Mr. Falferlon und der andere Hollywooder mit ihren Gläsern die Steppe nach dem verschwundenen Star absuchten.

Ich blieb, bis Mary drüben im Sattel saß, bis die drei in der milchigen Dämmerung der Nacht verschwanden und es somit Zeit wurde, Herrn Homra meine Meinung in recht eindeutiger Art kundzutun.

Aber – ich staunte – der widerliche alte

Empfohlene Zitierweise:
Max Schraut: Die Herrin der Unterwelt. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1930, Seite 33. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Herrin_der_Unterwelt.pdf/34&oldid=3298816 (Version vom 31.7.2018)