Seite:Die Herrin der Unterwelt.pdf/52

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Zweitens: Ein Nashorn muß auch mal unbedingt etwas verlieren, das in Kulturstraßen von den Straßenkehrern zusammengefegt wird und das die Spatzen sehr schätzen.

Pferdeäpfel, sagt man.

Hier Nashornäpfel …

Wir bringen von den nächtlichen Streifen zuweilen derartiges mit und legen es auf die Nashornfährte.

Drittens: Was unsere Dromedare in der Nähe der Grotte von Dingen dieser Art verlieren, heben wir sorgfältig auf.

Unserseits geschieht alles, sowohl die Affenkönigin als auch die Wollos nebst Hollywood-Anhang sowie die verdammten Guasassos zu täuschen. Wir haben es mithin mit drei Gruppen von Gegnern zu tun, die wieder ihrerseits sich gern untereinander eins auswischen möchten.

Ein Kampf nach drei Fronten ist eine üble Sache, aber recht ermunternd. All denen, die an Langerweile und ähnlichen Übeln leiden, empfehle ich dringend, sich drei Feinde zuzuziehen und dafür zu sorgen, daß diese sich untereinander wieder blutige Sorgen bereiten. Dann wird man nicht fett dabei.

Ich habe soeben hier in meiner Schreiberei eine Pause eintreten lassen müssen, da Vincent mit seinem nunmehr recht gebräunten Gesicht gemeldet hatte, das Essen sei fertig.

„Mensch, leg’ die Klauerei beiseite … Wie

Empfohlene Zitierweise:
Max Schraut: Die Herrin der Unterwelt. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1930, Seite 51. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Herrin_der_Unterwelt.pdf/52&oldid=- (Version vom 31.7.2018)