Zum Inhalt springen

Seite:Die Lissabonner.pdf/26

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

daß ich aller meiner Güter durch das Feuer beraubt worden sey. Denn von dem Schiffe wollte ich gewißer Ursachen wegen nichts gedenken. Sie hörte mich an, und ihre Kaltsinnigkeit vermehrte sich mit dem Fortgang meiner Erzählung. Ich glaubte in diesem Zustande an ersten meinen Zweck zu erreichen, den ich auch, da ich um alles gekommen bin, nicht aus den Augen verlieren konnte, und entdeckte ihr offenherzig mein Schicksal, bey welchem ich glaubte, daß sie mir Isabellen am wenigsten würde entziehen können. Aber meine Güter sind blos die Ursache gewesen, warum sie mich einem Pedro vorgezogen. Sie stellte mir sogleich vor, so schwach sie noch war, daß ich nicht mehr vermögend seyn würde, Ihre Tochter standesmäßig zu unterhalten. Welch ein Schrecken war dieses für mich! Sie muß ihr eignes Unglück, das doch gegen meines gering ist, wenig empfinden; sonst hätte sie nicht grausam genug seyn können, das meinige durch diese Antwort unendlich zu vermehren. – – Ich suchte sie durch Bitten zu bewegen, aber diesen zu entgehen, rief sie dich, um ihren Gemahl herzubringen. Ich kannte sein Herz, welches bisher niemals für mich, sondern immer noch für den Don Pedro gewesen ist. Er